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Historie der Gesellschaft

Der Begründer der Tradition für die Erzeugung der Leuchten in Nordböhmen ist ein deutscher Bürger Herr Paul Schmidt. Paul Schmidt hat sich mit der Erzeugung der Trockenelemente beschäftigt. Im Jahre 1896 gründete er eine selbständige Prüfungsanstalt für Elektrochemie in Berlin, die im Jahre 1901 auf DAIMON umbenannt wurde. Im Jahre 1902 begann man Glühbirnchen erzeugen, und seit dem Jahre 1903 hat sich der Betrieb mit der allseitigen serienmäßigen Erzeugung, vor allem Trockenelemente(Batterien), Glühbirnen und Batteriegehäuse, beschäftigt.

Infolge der komplizierten Zollvorschriften zwischen der ehemaligen Habsburgischen Monarchie und Deutschland im Jahre 1911 gründete Herr Schmidt einen kleinen Betrieb in Podmokly (im Ort des heutigen Betriebes WICO B.G.M., a.s.), wo er bei der Erzeugung der Trockenelemente etwa 20 Menschen beschäftigt hat. Die Erzeugung in Podmokly ist schnell gewachsen, aber der Betrieb hatte nur kleines eigenes Kapital und er wurde aus dem großen Teil von dem Mutterbetrieb in Berlin finanziert. Deshalb entstand im Jahre 1916 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus dem ursprünglichen Betrieb, als Kapital wurden 75 000 österreichische Kronen in den Betrieb eingelegt. Die Hauptteilinhaber waren Herr Schmidt (15 000 österreichische Kronen) und seine Frau Laura Schmidt (60 000 österreichische Kronen).

Während des ersten Weltkrieges wurde der Betrieb der Gesellschaft und der Fabrik in Podmokly beschränkt, die Erzeugung der Trockenelemente und Gehäuse stagnierte. Nach dem 28. Oktober 1918 behielt die Firma den ursprünglichen Namen DAIMON, so wie es auch bei den anderen Betrieben des Konzerns war, in den schon 6 Betrieben zu dieser Zeit gehört haben, von 5 in Deutschland. Der Konzern war im Eigentum der Familienangehörigen von Herrn Schmidt, seiner Frau Laura, Söhnen Alfred und Erik und auch der Tante Erna Wieneck.

Die Firma Elektrotechnische Fabrik Schmidt&Co., GmbH in Podmokly überging nach der Entstehung der selbständigen ČSR in das neue Ambiente mit den großen Schwierigkeiten. Der Kontakt mit den Betrieben in Deutschland wurde eingeschränkt und in der ČSR lief eine Inflationswelle durch. Im Jahre 1927 war die Verschuldung der Firma so groß, dass der Betrieb sich mit einer Hypothek von dem Berliner Betrieb decken musste, und die unmittelbar darauf auch in die schlechte Finanzsituation gelangte.

Diese katastrophale Situation half die englische Firma Ever Ready Co. , die in die Gesellschaft des Konzerns DAIMON 1 Million Deutsche Mark eingelegt hat zu lösen. Ein neuer Vertrag wurde abgeschlossen, nach dem 2/3 des Vermögens des Konzerns Engländern zugefallen ist, 1/3 Herrn Schmidt. Der Anteil des englischen Kapitals in dem Betrieb in Podmokly machte nur 53 %. Nach dem einjährigen Einfluss der Firma Ever Ready Co. kommt es zur Belebung der Erzeugung in dem ganzen Konzern, dies zeigt sich durch unaufhörliche Steigerung der Erzeugung.

Das Sortiment in dieser Zeit enthielt die Erzeugung der Trockenelemente, Glühbirnchen in 12 Typen, Taschenleuchtengehäuse in 120 Typen, Akkumulatoren in 15 Typen. Außerdem auch Fahrradreflektoren und Dynamos in 15 Typen und andere Erzeugnisse, wie zum Beispiel Glühbirnchen für Weihnachtsbäume in Form der Schneemänner und Vögel, weiter waren im Programm verschiedene Leuchtanhängerchen, Nadeln für Krawatten, geisterhafter Bart, Leuchtschädel und andere.

So, wie sich die Firma entwickelt hat, haben die Plätze für die Erzeugung in Podmokly nicht mehr genügt. Deshalb hat Herr Schmidt im Verlauf der 20. Jahre das Gebäude des ehemaligen Textilbetriebes in Děčín (heute DAYMOON) gekauft, wohin die Erzeugung der speziellen und kleinen Glühbirnchen, Leuchtengehäuse und andere kleine Produktion übersiedelt wurde. Die Erzeugung der Trockenelemente, Akkumulatoren, usw. blieb in Podmokly.

Der Gewinn und der Umsatz der Firma haben sich jedes Jahr erhöht:

  • Umsatz 1928 11 528 000,- CZK
  • Umsatz 1932 23 921 000,- CZK
  • Umsatz 1938 47 460 000,- CZK

Die Steigerung der Erzeugung gegenüber anderen Betrieben war dreimal größer.
In den Jahren 1931 - 1936 hat sich die Firma in Podmokly von dem englischen Kapital so befreit, dass sie einen Teil der Maschinen nach England sendete und aus dem Gewinn die ganze Anleihe bezahlte.

Während des zweiten Weltkrieges ist die Erzeugung wieder gesunken. Es bestand Mangel an Arbeitskräften und Material. Der Betrieb produzierte in dieser Zeit zum großen Teil für die Wehrmacht - etwa 60 % der ganzen Produktion. Diese Erzeugung enthielt vor allem spezielle Leuchten für das Heer, in die Panzer, Leuchten an die Front, komplette Spitzen zu den Ladungen für die Luftschutzartillerie, Uhrwerke zu den zeitlichen Minen, Mäntel für die Ladungen, Filter zu den Gasmasken, Trockenelemente und andere Einzelteile, namentlich Pressware als Zulieferungen für andere Betriebe.

Nach der Befreiung im Jahre 1945 wurde die Gesellschaft unter die Nationalverwaltung gegeben und im Jahre 1946 nationalisiert. Die Firma wurde ein Bestandteil des Nationalbetriebes Bateria Slaný. Der Grund des Erzeugungsprogramms war die Produktion der Taschenleuchten, die Erzeugung der Glühbirnchen wurde im Jahre 1951 in die Firma Tesla Brno überführt, die Erzeugung der Dynamos in den Betrieb in Brno. Am 1.1.1954 wurde aus dem bisherigen Betrieb der selbstständige Nationalbetrieb Bateria. Im Jahre 1955 wurde Bateria mit dem Betrieb KOH-I-NOOR in Děčín 9 vereinigt, und so entstand der Betrieb 03, zu dem der Betrieb in Prag später angeschlossen wurde, wo man Regenschirme komplettierte und der Betrieb in Jedlka bei Děčín, wo man Teile für Fahrräder und Kinderwagen produzierte.

Als Ersatz für die aufgehobene Erzeugung der Glühbirnen und Dynamos wurde im Jahre 1956 die Erzeugung der Regenschirmskelette, Gehäuse der Lippenstifte, Griffe für Reißverschlüsse, Beschlag für Autoindustrie und Pressware eingeführt.

In der Hälfe des Jahres 1990 war die Firma ein Bestandteil des Nationalbetriebes Koh-i-noor, aus dem sie sich dann unter dem Namen Daymoon als selbständiger Staatsbetrieb abgezweigt hat.

Im Jahre 1993 wurde die Firma nach der Privatisierung als ein Bestandteil der Aktiengesellschaft Omikron Praha und seit dem Jahre 1994 existiert sie als selbständige Aktiengesellschaft DAYMOON.

daymoon

Aktiengesellschaft Daymoon in Děčín entstand nach der Privatisierung im Jahr 1994.

Die Historie der Firma begann sich seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts abzuwickeln. Ein breites Sortiment der ursprünglichen Produktion umfasste Metallverarbeitung der Eisenware, Birnchen, Trockenzellen, Stableuchtengehäuse, Schachteln und Verpackung für Kosmetik, später auch Regenschirmteile und Skelette, Fahrradsitze usw.

Die zugrunde liegende gegenwärtige Produktion ist das Sortiment – ca 25 Typen klassischer Metall-, Plast-, kombinierter Taschenlampen und seit dem Jahr 1998 auch ladbare Leuchten 12 V. Weitere Tätigkeit der Firma ist im Bereich auf Metallverarbeitung ( Kaltpressen), Oberflächenbehandlung der Teile durch Verzinken, Vernickeln, vermessingen, Beizen, Verkupfern, Fosfatieren, Chromatisieren oder Pulverlackierung orientiert.

Das technische Umfeld ermöglicht Werkzeug- und Formbau wie für die eigene Herstellung, so auch auf Aufträge. Das Produktsortiment beinhaltet ein Angebot spezieller Leuchten, Standardbirnchen und auch sparsame Birnchen und Zellen aller Typen.



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